G7-LiteraturGipfel startet furios mit Lyrik, Kurzprosa und einer Überraschung!

Zum ersten G7-LiteraturGipfel des Jahres versammelten sich 17 Gäste im voll besetzten Wohnzimmer – darunter viele neue Gesichter. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Gastgeber Andreas Haller eröffnete der Mannheimer Autor Michael Ockert den Abend. Mit ausgewählten Kurzgeschichten zog er sein Publikum unmittelbar in den Bann. Wie lässt sich menschliches Erleben in Sprache fassen – und was entsteht im Moment des Erzählens neu? Diese Fragen durchziehen Ockerts Texte und hallten auch über die Lesung hinaus nach.

In der Pause stärkten sich die Gäste an Quiche-Variationen, serviert von Christine und Andreas Haller, bevor Claudia Conrad von Heydendorff aus Ilvesheim den zweiten Teil gestaltete. Die bislang vor allem als Lyrikerin unter dem Namen „Nachtlyrik“ bekannte Autorin sprach selbst von einem „literarischen Comeback“ nach längerer Schaffenspause – und legte einen eindrucksvollen Auftritt hin.
Sie eröffnete mit mehreren Gedichten, darunter das kraftvoll vorgetragene „Heldin“. Dann überraschte sie das Publikum mit der Ankündigung eines Romans, der bereits zu drei Vierteln vollendet ist. In einem Werkstatt-Einblick gewährte sie erste Eindrücke aus einem Text, der im Milieu der Psychiatrie angesiedelt ist und dortige Missstände mit großer Intensität beleuchtet.

Das Publikum dankte beiden Autoren*innen mit lang anhaltendem Applaus und lebhaften Gesprächen bis in den späten Abend hinein.

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